I. Geschichte

Die St.-Johannis-Kirche war der erste evangelische Kirchenneubau in der mehrheitlich katholischen Stadt Forchheim. Ihr Bau war dringend notwendig geworden, da die damals noch junge evangelische Gemeinde - sie war erst im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts entstanden - infolge der Industrialisierung Forchheims stark angewachsen war. Zählte die Gemeinde im Jahr 1861 noch ungefähr 150 Seelen, waren es kaum dreißig Jahre später schon rund 1500. Damit war die Gereonskapelle, das bisherige Gotteshaus der Forchheimer Protestanten, mit ihren 120 Plätzen längst zu klein geworden. Dieses Kirchlein aus dem 16. Jahrhundert war der evangelischen Gemeinde von der Stadt bis zur Erbauung einer eigenen Kirche überlassen worden. Sie wurde damals für den Gebrauch als evangelisches Gotteshaus eingerichtet und im Jahr 1852 durch den Bamberger Dekan Bauer eingeweiht.

Unter der Federführung des seit 1885 in Forchheim amtierenden Pfarrers August Küffner (1858-1916) wurde der Neubau von Kirche und Pfarrhaus energisch vorangetrieben. Dem Geschick und der Einsatzbereitschaft Küffners ist es zu verdanken, dass die Finanzierung in einer Gemeinde, die sich beinahe ausschließlich aus Arbeiterfamilien zusammensetzte, innerhalb kürzester Zeit gelang. Die Mittel kamen zunächst aus der Gemeinde selbst, die einen Kirchenbauverein gründete und sich selbst eine Kirchenbauumlage von 20 % auf die Staatssteuer bis zur Tilgung sämtlicher Bauschulden auferlegte. Desweiteren wurde ein Darlehen von 40 000 Mark aufgenommen, um die Angelegenheit zu beschleunigen. Diese Summe konnte bereits im Jahr 1900 durch Einnahmen aus einer Wohltätigkeitslotterie zugunsten des Forchheimer Kirchenbaus getilgt werden. Aber auch von außen erhielt die Gemeinde ganz wesentlich Unterstützung. So vor allen Dingen von den reichsweit existierenden Gustav-Adolf-Vereinen, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, die evangelischen Diasporagemeinden zu unterstützen. Diese Vereine und ihr Hauptverein nahmen sich in besonderer Weise der Forchheimer Gemeinde an und so flossen ihr aus dieser Quelle im Laufe der Jahre eine Summe von rund 30 000 Mark zu. Aber auch von den bayerischen Protestanten kam Förderung. Durch Fürsprache der Kirchenleitung in München wurden von allerhöchster Stelle zwei Landeskollekten genehmigt. So erhielt die Gemeinde zweimal die Kollekten sämtlicher evangelischen Gemeinden Bayerns eines bestimmten Sonntags, was eine für damalige Verhältnisse überdurchschnittliche Gesamtsumme von gut 20 000 Mark einbrachte. Auch ein Staatszuschuss von 16 000 Mark wurde auf Eingaben der Kirchenverwaltung hin gewährt.

Nicht zuletzt soll Erwähnung finden, dass der Kirchenbau durch unzählige Einzelspenden aus der Gemeinde und auch von Außen finanziell unterstützt wurde. Namhafte Spenden kamen von den evangelischen Besitzern und Direktoren der Forchheimer Großindustrie. So gab Heinrich Hornschuch (1838-1912) aus Fürth, der Gründer der Forchheimer Weberei, eine Summe von insgesamt 10 000 Mark. Seine Söhne Jakob und Konrad, ihrerseits Direktoren der Forchheimer Weberei, sowie sein Schwiegersohn Carl Faber, Direktor der Forchheimer Spinnerei, stifteten Kanzel, Orgel und Turmuhr. Aber auch abgesehen von der Familie Hornschuch flossen der Kirche vonseiten evangelischer Industrieller Stiftungen zu. So ließ Albert Schaal (um 1855-1942), Inhaber der Forchheimer Knochenleimfabrik Seltsam, das komplette Geläute der Kirche auf eigene Rechnung anschaffen. Daneben traten noch Spenden kleinerer evangelischer Unternehmer, wie August Weiler von der Maschinenfabrik Bühring & Weiler, Wilhelm Rößner von der Künstlerfarbenfabrik Kreul oder auch Franz Schäff von der gleichnamigen Brauerei.

Die Pläne zum neuen Gotteshaus entwarf der Bamberger Architekt Gustav Haeberle (1853-1930). Auf ausdrücklichen Wunsch von Albert Schaal, der auch Mitglied der Kirchenverwaltung war, sollte die kurz zuvor von dem Stuttgarter Architekten Heinrich Dolmetsch (1846-1908) erbaute Katharinenkirche zu Reutlingen, dem Geburtsort Schaals, als Vorbild für den Kirchenneubau in Forchheim dienen. Weitere Vorgaben vonseiten der Kirchenverwaltung bezogen sich auf die Größe der Kirche: Sie sollte Raum für mindestens 700 Personen bieten und im Gegensatz zur Reutlinger Kirche einen eigenständigen Hauptturm erhalten. Gleichzeitig aber wurde dem Architekten eine finanzielle Obergrenze von 100 000 Mark gesetzt. So entwarf Haeberle im Anschluss an diese Rahmenbedingungen einen zwar ausreichend dimensionierten Kirchenbau, jedoch unter Verzicht auf allen üppigen Zierrat. Er verstand es, alle Vorgaben geschickt zu einem einheitlichen Baukonzept zu verbinden und einen wohlgestalteten Kirchenbau für die Forchheimer Gemeinde zu entwerfen. Bei seinen Planungen hielt er sich nicht wörtlich an das Reutlinger Vorbild. Vielmehr variierte er dies in vielfacher Hinsicht und ließ sich zudem auch vom zeitgenössischen Kirchenbau Norddeutschlands inspirieren. So lassen einzelne Details einen Einfluss von Bauten von Berliner Kirchenarchitekten, wie Johannes Otzen (1839-1911) und Johannes Vollmer (1845-1920), erkennen. Nicht zuletzt soll erwähnt werden, dass sich der Architekt bis auf verschwindend geringe Ausnahmen genau an die Vorgaben des Eisenacher Regulativs hielt, eines auf der Eisenacher Kirchenkonferenz im Jahr 1861 beschlossenen Bauprogrammes für evangelische Kirchen.

Der Bau begann am 17. Oktober 1894 mit dem ersten Spatenstich. Die ausführenden Handwerksbetriebe kamen beinahe allesamt aus Forchheim. Folgende Firmen waren am Bau beteiligt. Erd-, Maurer- und Steinhauerarbeiten: Peter Hartmann aus Frensdorf und Georg Reichert aus Reundorf, Zimmermanns- und Schreinerarbeiten: Heinrich Leopold aus Forchheim, Flaschnerarbeiten: Adam Müller aus Forchheim, Dachdeckerarbeiten: Heinrich Heyder aus Forchheim, Schlosserarbeiten: Firma Bühring & Weiler aus Forchheim, Glaserarbeiten: Firma Schmitt & Postek (bzw. Carl Wörlein) aus Bamberg, Malerarbeiten: Jakob Brug aus Forchheim. Am 6. Mai 1895 fand in einem festlichen Rahmen die Grundsteinlegung statt und schon am 29. Oktober des gleichen Jahres konnte das Richtfest gefeiert werden.

In den letzten Monaten des Jahres 1896 forcierte man die Bauarbeiten zusehends, um die Kirche noch im selben Jahr fertigstellen zu können. Dies gelang und so konnte die Gemeinde am 8. Dezember 1896, einem Dienstag, die Einweihung ihres neuen stattlichen Gotteshauses begehen. Der Festtag begann am Vormittag mit Glockengeläute und "Choralblasen" vom Turm der neuen Kirche. Nach einem Abschiedsgottesdienst in der Gereonskapelle formierte sich der Festzug durch die beflaggte Stadt zur neuen Kirche. Dort nahm Konsistorialrat Dr. Schick aus Bayreuth unter Beteiligung der Geistlichkeit des Dekanates Bamberg die Einweihung vor. Nach einem Festmahl im großen Rathaussaal fand ein Nachmittagsgottesdienst statt. Am Abend schlossen Glockengeläute und ein Chor- und Instrumentalkonzert in dem der Kirche gegenüberliegenden Gasthaus "Zum Hirschen" den Tag der Einweihung ab.

Der Kirche wurde aus Dankbarkeit für die zahlreichen Liebesbeweise bei deren Bau nach dem Apostel Johannes benannt, dessen Name insbesondere für die brüderliche Liebe unter Christen steht.

Aufgrund der oben genannten Stiftungen konnte die Kirche zur Einweihung bereits mit den wichtigsten Ausstattungsstücken versehen werden. So waren neben dem Kirchengestühl im Schiff und den Prinzipalstücken Altar, Taufstein und Kanzel, zusammen mit den Vasa sacra, auch einige Glasmalereien, sowie Orgel, Glocken und Turmuhr vorhanden. Doch die Planungen sahen darüberhinaus noch folgende Ausstattungsstücke vor: Altaraufsatz (Retabel), Schalldeckel für die Kanzel, Glasmalereien für die beiden seitlichen Chorfenster und die beiden Fensterrosetten in den Querschiffen, sechs Statuen im Mittelschiff, Gestühl auf den Emporen, Tympanonrelief über dem Haupteingang, elektrische Beleuchtung, sowie zentrale Beheizung. Die vor der Einweihung aufgrund terminlicher Engpässe unvollendet gebliebene Ausmalung der Kirche sollte ebenfalls vervollständigt und noch um bildliche Darstellungen am Chorbogen und im Chorraum ergänzt werden.

So bemühte sich August Küffner zusammen mit der Kirchenverwaltung in folgenden Jahren vor allem um die weitere Ausschmückung der Kirche. Als Sachberater schaltete man neben Gustav Haeberle und dem Memminger Bildhauer Leonhard Vogt (1837-1923) weitere Architekten ein, allem voran Heinrich Dolmetsch aus Stuttgart, der einen Gesamtplan für die innere Ausstattung erstellen sollte. Obgleich dieser unausgeführt blieb, lieferte Dolmetsch damals manchen Entwurf nach Forchheim. Durch Eigenmittel der Gemeinde, wie auch weitere Stiftungen und staatliche Zuschüsse konnte die Ausstattung in mancherlei Hinsicht vervollkommnet werden. An größeren Stücken kamen bis zum Jahr 1912 folgende in die Kirche: Glasmalereien für die beiden seitlichen Chorfenster, Emporengestühl, Glasmalerei in das Mittelstück der westlichen Fensterrosette, Tympanonrelief, sechs Statuen und elektrische Beleuchtung.

Während des ersten Weltkrieges verstarb August Küffner. Sein Nachfolger Leonhard Bencker (Amtszeit 1917-1921) war darum bemüht, die Ausstattung der Kirche weiter voranzutreiben. Zuerst wurden im Jahr 1920 Gedenktafeln für die Toten und Vermissten des ersten Weltkrieges eingerichtet. Im gleichen Jahr konnte die westliche Fensterrosette vollendet werden, indem nun auch die zehn kleinen Rundfenster eine ornamentale Glasmalerei erhielten. Ein Jahr später wurde die Kanzel zum 25-jährigen Kirchenjubiläum mit einem Schalldeckel versehen. Die Entwürfe lieferte nunmehr das Nürnberger Architekturbüro Carl Brendel & Carl Krayl. All diese Anschaffungen tragen im Vergleich zur damals bereits vorhandenen Einrichtung der Kirche die Merkmale des sogenannten Heimatschutzstils.

Christoph Pfeuffer (Amtszeit 1921-1931) leitete die Gemeinde in finanziell schwierigen Zeiten. Deshalb war es um Anschaffungen im großen Stil schlecht bestellt. Die defekte Kirchenheizung von 1896, bestehend aus zwei Koksöfen, konnte im Jahr 1925 einstweilen nur durch vier neue Koksöfen ersetzt werden. Diese ließ wiederum ein Sohn des oben erwähnten Heinrich Hornschuch, Leonhard Hornschuch, der nun Direktor der Forchheimer Spinnerei war, auf eigene Rechnung setzen. Bereits fünf Jahre später wagte die Gemeinde allerdings doch noch die Einrichtung einer zentralen Kirchenheizung. Diese sogenannte "Frischluftheizung" kam von der Firma Schröck in Schwabach und wurde im bisherigen Kohlenkeller der Kirche aufgestellt, der zu diesem Zweck umgebaut werden musste. Über einen Austritt in der linken Wandarkade des Altarraums konnte die Kirche ab sofort durch Warmluft geheizt werden.

Viele der ursprünglich vorgesehenen Ausstattungsstücke konnten in den 35 Jahren seit der Einweihung verwirklicht werden, etliche jedoch blieben dauerhaft Desiderat, beispielsweise der Altaraufbau, Glasmalereien für die östliche Fensterrosette und auch die Fertigstellung der Kirchenausmalung.

Pfeuffers Nachfolger Hans Kern (Amtszeit 1931-1948) sorgte für im Wesentlichen bauerhaltende Maßnahmen. Zunächst mussten im Jahr 1932 die Seitenschiffe und die Querhausarme mit Korkplatten abgedichtet werden, damit die neue Heizung ihre gewünschte Wirkung entfalten konnte. Im selben Jahr wurde die Orgel einem kleineren Umbau unterzogen. In den Jahren 1934/35 fand eine erste größere Außen- und Innenrenovierung der Kirche statt, die vor allen Dingen um die Erhaltung der vorhandenen Substanz bemüht war und daher keinerlei Eingriffe in dieser Hinsicht mit sich brachte. Schließlich erfuhr die westliche Sakristei im Jahr 1938 eine Umgestaltung in einen Bet- und Konfirmandensaal.

In den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges gingen am Abend und in der Nacht des 14. April 1945 bei einem Tieffliegerangriff auf den benachbarten Bahnhof und der Sprengung der nahegelegenen Kanalbrücke viele Fenster der Kirche, vor allem auf der Ostseite, zu Bruch, darunter auch das linke Chorfenster. Diese Fenster wurden in den Jahren 1945 bis 1948 durch einheimische Handwerker, sowie Glasereien in Bamberg und Fürth teils ergänzt, teils neu verglast.

Pfarrer Rudolf Markert (Amtszeit 1948-1965) bemühte sich um eine zeitgemäße Erneuerung des renovierungsbedürftigen Kirchenraums. Zunächst wurde im Jahr 1949 die defekte Warmluftheizung durch eine Elektroheizung der Firma Siemens-Schuckert ersetzt. Eine im Vergleich zur Erbauungszeit der Kirche radikal gewandelte Ästhetik brachte es mit sich, dass man bei den Maßnahmen von 1951 bis 1961 den Charakter des Kirchenraumes nachhaltig veränderte. So brachte eine Renovierung des unteren Teils des Altarraumes und der Sakristeien im Jahr 1951 eine erste stilistische Umwandlung. Die Wandfassung des Altarraumes wurde durch eine helle einfarbige Fassung ersetzt. Den einzigen Wandschmuck bildete fortan ein unter dem Gesims ringsum laufender Spruchfries, der in moderner Fassung die Worte des schon bei der ursprünglichen Wandfassung vorhandenen Frieses wiedergab. Desweiteren wurde der untere Teil der Wandsäulen im Altarraum abgeschlagen. In den folgenden Jahren kamen einige neue Einrichtungsgegenstände in den Kirchenraum, unter anderem das Lesepult oder der Altar in der westlichen Sakristei.

Im Jahr 1961 konnte schließlich eine grundlegende Renovierung des gesamten Innenraums durchgeführt werden. Wie schon bei der Erneuerung des Altarraumes zehn Jahre zuvor wurden nun viele der stilistischen Merkmale des Kirchenraumes beseitigt bzw. ersetzt, allem voran die gesamte farbliche Fassung von Wänden, architektonischen Werkstücken und Einrichtungsgegenständen, wie auch alle Verglasungen im Kirchenschiff, sowie sämtliche Beleuchtungskörper. Von der Ausstattung ersetzte man den Kanzeldeckel. Nur eine Intervention vonseiten der Gemeinde konnte die Beseitigung der sechs Statuen und der noch vorhandenen Glasmalereien verhindern. Die Orgel wurde in den Jahren 1961/62 ebenfalls grundlegend umgestaltet und ging dabei ihres prächtigen Gehäuses verlustig. - Im Jahr 1962 musste schließlich noch der Dachstuhl des Kirchenschiffs einer Behandlung gegen Holzschädlinge unterzogen werden.

In den Jahren von Pfarrer Erwin Grell (Amtszeit 1965-1971) erfuhr der erneuerte Innenraum der Kirche im Jahr 1968 seine Vollendung durch die Anschaffung einer neuen Glasmalerei für das linke Chorfenster. Grell war es auch, der gegen Ende der sechziger Jahre eine grundlegende Sanierung der Turmdachstühle auf den Weg brachte. Diese mussten aufgrund von Dachschäden restauriert und imprägniert und die Dacheindeckungen und Blitzschutzanlagen erneuert werden.

Noch während dieser Sanierung, mit der im Jahr 1970 begonnen worden war, wurde Grell in den Ruhestand versetzt. Christian Bendheimer (Amtszeit 1972-1983) führte die Sanierung weiter. Im Laufe der Arbeiten wurden aufgrund günstiger finanzieller Gegebenheiten auch die übrigen Dächer und Dachstühle in die Maßnahmen mit einbezogen. Auch die Sandsteinfassaden der Kirche konnten saniert werden. Im Jahr 1974 waren alle Arbeiten schließlich beendet. Eine seit den fünfziger Jahren geplante Gedenktafel für die Toten und Vermissten des zweiten Weltkrieges konnte im Jahr 1973 ihrer Bestimmung übergeben werden.

Bei einer erneuten Innenrenovierung von 1978 bis 1980 musste die Elektroinstallation der Kirche und auch die Heizung erneuert werden. Desweiteren wurde der Steinfußboden im Kirchenschiff und den Vorhallen durch einen neuen Plattenbelag ersetzt und der Innenraum ohne Änderung der bisherigen Farbfassung getüncht. Eine Generalreinigung der Orgel schloss die Arbeiten ab.

Bendheimers Nachfolger Dr. Friedrich Schwinn (Amtszeit 1984-1995) veranlasste die Rückführung verschiedener Gegenstände, die in den fünfziger Jahren aus der Kirche entfernt worden waren, sowie die Anschaffung einiger kleinerer Einrichtungsgegenstände.

Nach einer Renovierungspause von fast zwanzig Jahren ging die Gemeinde in den Jahren 1998/99 daran, den inzwischen stark verwitterten und teilweise zerstörten Sandstein der Außenfassade restaurieren zu lassen. Desweiteren wurden in dieser Zeit einige der Kirchenfenster gereinigt, neu verbleit und ausgebessert. Dies geschah in den Jahren von Pfarrer Klaus Stiegler (Amtszeit 1995-2004), in die auch die Rückführung der Orgel auf ihren ursprünglichen Zustand fiel.

Umsetzung: Christiane Jauck, Text: Johannes Freund

(Aktualisiert 18.2.17)

Quellen und Literatur

In der folgenden Auflistung sind alle verwendeten Quellen in gedruckter Form, sowie weiterführende Literatur enthalten, die für die Erstellung des Kirchenführers relevant waren. Die einzige Ausnahme bilden die Akten des Pfarrarchivs und der Pfarregistratur St. Johannis in Forchheim, die die Hauptquelle für die textlichen Ausführungen war. Sie werden in der folgenden Liste nicht aufgeführt.

Bahns, Jörn: Johannes Otzen 1839-1911. Beiträge zur Baukunst des 19. Jahrhunderts, München 1971.

Dengler-Schreiber, Karin: Gustav Haeberle Architekt (1853-1930), in: BHVB 136 (2000), 195-243.

Dolling, Jürgen; Greif, Thomas; u.a. (Hrsg.): 100 Jahre St. Johannis Forchheim. Geschichte und Gegenwart einer Evang.-Luth. Kirchengemeinde, Forchheim 1996.

Finckh, Susanne; Reese, Gunther: Georg Bickel 1862 bis 1924. Der Malerpfarrer von Mönchsroth, Mönchsroth 1994.

Genz, Peter: Das Wiesbadener Programm. Johannes Otzen und die Geschichte eines Kirchenbautyps zwischen 1891 und 1930, Kiel 2011.

Pietrus, Ellen: Die Kirchenneubauten von Heinrich Dolmetsch: ein Architekt im Königreich Württemberg, in: Reutlinger Geschichtsblätter 40 (2001).

Dies.: Kirchenausstattungen von Heinrich Dolmetsch. Vom Umgang mit Raumfassungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, in: Denkmalpflege in Baden-Württemberg 34 (2005), S. 88-99.

Dies.: Heinrich Dolmetsch. Die Kirchenrestaurierungen des württembergischen Baumeisters, Stuttgart 2008.

Ruß, Norbert: Die Glasmalerei des Historismus in Bamberg, Bamberg 2011.

Schnurrenberger, Andreas: Johann Leonhard Vogt. Ein Memminger Kunstschreiner des Historismus, in: Memminger Geschichtsblätter 59 (2012/13), 121-155.

Schoedel, Friedrich: Kurzgefaßte Geschichte der evangelischen Gemeinde Forchheim, Forchheim o. J. [1934/36].

Schwarz, Helmut: Forchheim im Industriezeitalter 1848-1914, Nürnberg 21994.

Sitzmann, Karl: Forchheims Kirchen. Ein Spiegel Bamberger Kunst, Forchheim 1922.

Staude, Bernhard: St.-Johannis-Kirche Forchheim. Festschrift zum 80jährigen Jubiläum, Erlangen 1976.